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Die Dada-Baroness. Elsa von Freytag-Loringhoven: Ein wildes Leben / Showcase: Laban, Zilla Leutenegger
Eine Ausstellung des Literaturhauses Berlin, adaptiert für das cabaret voltaire, Zürich
3. September 2005 24. Februar 2006
Konzept: Raimund Meier, Juri Steiner, Pius Tschumi
Szenographie: Pius Tschumi
Realisation: Kunstumsetzung GmbH, Zürich (Karin Sartori, Daniel Hunziker, Claude Treptow, Fabienne Ruppen)
Sound: Iris Rennert/ Oliver Friedli Biel, Basel
Sprecher: Sabine Falkenburg und Friedhelm Ptok.
Übersetzung der englischen Texte: Carola Veit mit Sabine Büdel, Irene Gammel, Claudia Kotte, Katrin Moch, Lisa Quirke und Ernst Wichner
Tontechnik: Oliver Grossmann; TV+Synchron Berlin GmbH.
Mit Dank an das Literaturhaus Berlin, Lutz Dittrich
Die Straßen von Berlin, München, New York und Paris waren ihre Bühne, Dada war der Name ihres Programms. Lange vor Punk, Performance-Kunst und Andy Warhol erschuf Elsa von Freytag-Loringhoven (1874-1927) ihr größtes Kunstwerk sich selbst. Elsa von Freytag-Loringhoven war eine der radikal schillerndsten Figuren des New York Dada. So sehr sie zu Lebzeiten als Dichterin beachtet und als “Freak“ gefürchtet war, so schnell hat man sie nach ihrem Tod 1927 vergessen. Für die Baroness waren die Übergänge zwischen Leben und Kunst fliessend, genauso wie die Grenzen zwischen dem Alltäglichen und dem Unglaublichen, zwischen dem Kreativen und dem Gefährlichen. 2002 feierte New York die Wiederentdeckung der Baroness in einer spektakulären Retrospektive. 2005 folgt der Alte Kontinent mit einer Ausstellung im Literaturhaus Berlin und in Zürichs cabaret voltaire, dem Nabel der dadaistischen Welt.
Das Cabaret Voltaire zeigt die Berliner Ausstellung in einer inhaltlich konzentrierten und szenographisch adaptierten Version mit Faksimile und originalen Leihgaben aus amerikanischen Privatsammlungen. Der thematische Fokus liegt auf den New Yorker Jahren der Baroness und der kunstkriminologischen Recherche rund um die Erfindung des Ready Mades. Die vielen faksimilierten Zeugnisse ihrer Biographie, ihres literarischen und bildnerischen Werks sind medial für für die Ausstellung aufbereitet worden und in einem psychedelischen Raumsetting inszeniert. Das im Keller des Cabaret Voltaire eingebaute Raumgefüge wird mit seinen weichen kanopierten textilen Wänden zu einem authentischen Ort einer sorgfältig rekonstruierten Biographie
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