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Cabaret Voltaire: Dada East
Dada East? The Romanians of Cabaret Voltaire
20. September 2006 - 22. Februar 2007
Kuratiert von Adrian Notz, in Zusammenarbeit mit Raimund Meyer und Juri Steiner.
Szenographie: Kunstumsetzung GmbH
Sound: Iris Rennert/ Oliver Friedli, Biel und Basel
Ausstellungsaufbau und Technische Leitung: Kunstumsetzung GmbH
Dada wurde offiziell am 5. Februar 1916 geboren, als Hugo Ball und Emmy Hennings im Restaurant Meierei das literarisch-künstlerische Cabaret Voltaire eröffneten. An diesem legendären Abend waren auch vier rumänische Studenten zugegegen: Tristan Tzara, Marcel Janco, und seine Brüder George und Jules (oder Arthur Segal). Über Jahre hinweg verleugneten die Kommunisten in Rumänien die Rumänische Avantgarde. Nun sind die Archive geöffnet, und es offenbart sich die geheime Geschichte von Dada’s möglicher Herkunft. Es ist mithin das Verdienst des Buches «Dada East: The Romanians of Cabaret Voltaire» von Tom Sandqvist den Blick auf jenen kulturellen und historischen Kontext zu richten, in dem Dada empfangen worden sein könnte und der die Aktivitäten in Zürich im besonderen beeinflusst hat. Neben einer historischen Spurensuche im künstlerischen und gesellschaftlichen Umfeld von Marcel Janco und Tristan Tzara fragen wir mit den rumänischen Künstlern Mircea Cantor, Stefan Constantinescu, Harun Farocki und Andrei Ujica, Ion Grigorescu, Sebastian Moldovan, Çiprian Muresan, Dan Perjovschi, Lia Perjovschi und Cristi Pogaçean nach einer Auseinandersetzung mit Dada in einem aktuellen zeitgenössischen Kontext.
Die als „low budget“ konzipierte Ausstellung besteht aus einer mit farbigem FL Licht animierten Pappkartonkisten Installation. Faksimile der Dokumente und Werke sind mit Plastiktaschen direkt auf die Wände geklebt. Einige Originale sind in einer Vitrine ausgelegt. Alle zeitgenössischen Kunstwerke sind auf dem Display oder auf Monitoren präsentiert.
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